Mediziner-ABC: K wie Kommilitone & Klinik-Clowns
Home » StudiMed » Mediziner-ABC: K wie Klinik-Clowns und Kommilitone
Studierende sitzen gemeinsam um einen Tisch und diskutieren die vor ihnen liegenden Unterlagen - Kommilitone.

Mediziner-ABC: K wie Klinik-Clowns und Kommilitone

Die nächsten erklärten Begriffe aus unserem Studenten-ABC für Mediziner sind Klinik-Clowns und Kommilitone.

Unsere Auflistung ist kein klassisches medizinisches Lexikon – reine Definitionen von medizinischen Fachbegriffen und -gebieten gibt es genug. Es wird hier vielmehr versucht Fragen zu beantworten, die vor oder zu Beginn Deines Medizinstudiums auftauchen. Natürlich ist unser besonderes Lexikon nicht vollständig. Wenn Du also wichtige Begriffe hast, die Deiner Meinung nach in unserer Auflistung fehlen, freuen wir uns über Deine Nachricht.

Klinik-Clowns

Stell dir vor, du läufst gestresst über einen bayerischen Stationsflur und plötzlich steht ein Clown vor dir. Rote Nase, Perücke, Kostüm, alles was dazu gehört. Nein, du halluzinierst vermutlich nicht, auch toxische Erscheinungen sind unwahrscheinlich. Die Gestalt vor dir wird wohl ein KlinikClown sein.

Der gemeinnützige Verein KlinikClowns Bayern e.V. wurde 1997 gegründet und als besonders förderungswürdiger Verein eingestuft. Seit 1998 führt KlinikClowns Bayern e.V. regelmäßige „Visiten“ professioneller, geschulter Clowns in aktuell 25 Kinderkliniken, 52 Einrichtungen für Senioren, 2 für Menschen mit Behinderungen, 4 für schwerkranke erwachsene Menschen und 8 Hospize und Palliativstationen durch. Heute wie vor 20 Jahren werden diese Einsätze durch Spenden finanziert. In den vergangenen zwei Jahrzehnten konnten die KlinikClowns in 27.661 „Visiten“ über 960.000 Menschen erreichen und ihnen Freude und Erleichterung in ihrer Situation bringen. Humor hat dabei viele, individuelle Facetten: Mal agieren die KlinikClowns robust, mal ganz zart und leise. Und doch haben ihre Begegnungen immer die gleiche Basis: Mitfühlendes Dasein, Offenheit und das ehrliche Interesse am Gegenüber. Es ist die Wertschätzung, die das innere Lächeln mit sich bringt. Denn Lachen ist die beste Medizin. Mehr Infos dazu unter klinikclowns.de

Kommilitone

Der Kommilitone ist schlichtweg der Studienkollege, der Mitstudierende, der „Leidensgenosse“. Der Begriff kommt wohl ursprünglich aus dem Lateinischen und wurde abgeleitet vom Begriff commilito. Er wurde nahezu ausschließlich im militärischen Zusammenhang verwendet und bedeutete so viel wie Kamerad, Mitstreiter, Kriegsgefährte oder auch Waffenbruder (Quelle: kommilitonen.org). Erst im 16. Jahrhundert übertrugen Burschenschaften den Begriff in die Welt der Studierenden, wo er sich seither festsetzte und verbreitete.

Ein guter, offener Kontakt zu seinen Kommilitonen erleichtert das Studienleben ungemein, da die Kommilitonen in einer fremden Stadt oftmals die ersten und einzigen direkten Ansprechpartner sind. Für Studienanfänger, also „Erstis„, gibt es deshalb an vielen Hochschulen die sogenannte Ersti-Woche, in der durch gezielt geplante Aktivitäten ein Kennenlernen der neuen Kommilitonen gefördert wird.

Die Kommilitonin gibt es als Begriff übrigens erst seit Mitte des 20. Jahrhunderts. Vorher gab es so wenige Frauen an den Universitäten, dass sich ein eigener Sammelbegriff einfach nicht lohnte. Schön, dass sich die Zeiten ändern.

Zum Medizinstudenten-ABC geht’s hier lang!

Zum allgemeinen Studenten-ABC geht’s hier lang!

11 peinliche Dinge, die nur Ersties machen

Top 11 der peinlichsten Momente für Studenten

Über Studiblog Staff

Schau mal

Holztisch mit vier leeren Holzstühlen drum herum - Ärztemangel.

Mediziner-ABC: A wie Arzneimittelhandbuch, Ärztemangel und Augenheilkunde

Die nächsten erklärten Begriffe aus unserem Studenten-ABC für Mediziner sind Arnzeimittelhandbuch, Ärztemangel und Augenheilkunde. Unsere …



Für eine uneingeschränkte Nutzung unserer Website werden Cookies benötigt. Bitte stimme der Verwendung von Cookies zu, um alle Funktionen der Website nutzen zu können. Weitere Informationen

Cookies sind kleine Dateien, die es ermöglichen, auf dem Zugriffsgerät der Nutzer (PC, Smartphone o.ä.) spezifische, auf das Gerät bezogene Informationen zu speichern. Sie dienen zum einem der Benutzerfreundlichkeit von Webseiten und damit den Nutzern (z.B. Speicherung von Logindaten). Zum anderen dienen sie, um die statistische Daten der Webseitennutzung zu erfassen und sie zwecks Verbesserung des Angebotes analysieren zu können. Die Nutzer können auf den Einsatz der Cookies Einfluss nehmen. Die meisten Browser verfügen eine Option mit der das Speichern von Cookies eingeschränkt oder komplett verhindert wird. Allerdings wird darauf hingewiesen, dass die Nutzung und insbesondere der Nutzungskomfort ohne Cookies eingeschränkt werden. Mit dem Aufenthalt auf dieser Website akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies.

Schließen