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Student mit Anzug und Krawatte zum Thema ob die gewünschte Karriere auch wirklich realistisch ist

Nach dem Studium ist vor der Karriere – was erwartet Dich?

Karriere – ist deine Vorstellung realistisch?

Oh ja, so ein Studentenleben kann wirklich schön sein. Wer keinen Druck verspürt in den Ernst des Lebens einzutauchen, der macht es sich in seinem Studienplatz ganz bequem und mutiert früher oder später zu einem possierlichen Langzeitstudenten. Gehörst du zu dieser Gattung oder willst du deinen Abschluss so schnell wie möglich in die Tasche kriegen, um eine erfolgreiche Karriere in der Welt der Erwachsenen zu starten? Letzten Endes hast du bestimmt dein Studium gewählt, um dir damit Expertenwissen anzueignen, das dir dabei hilft, einen tollen Job an die Angel zu bekommen. Aber wartet da draußen eigentlich jemand auf dich oder musst du dich darauf gefasst machen, frisch aus der Uni ein paar Kämpfe auszufechten, bevor du dort landest, wovon du immer geträumt hast?

Die Konkurrenz schläft nicht

Wer in Deutschland sein Studium beendet, gehört keiner exklusiven Minderheit an. Seit dem Jahr 2001 ist die Zahl der Hochschulabsolventen kontinuierlich gestiegen und hat sich mittlerweile verdoppeln können. Im Prüfungsjahr 2016 konnten 492.000 Studenten erfolgreich ihr Studium beenden, was einen Anteil von 34% der unter 35-jährigen ausmacht. Das erklärte Ziel der Bundesregierung ist es, diesen Prozentsatz auf 42% bis zum Jahr 2020 anzuheben. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass man bei Stellenbewerbungen schon etwas mehr bieten muss als einen bloßen Hochschulabschluss. Es kann daher nicht schaden, sich wirklich in sein Studium reinzuhängen und ein Einser-Kandidat zu werden, damit am Ende das Zeugnis nur so glänzt und man sich von seinen Mitstreitern etwas abheben kann. Und du kannst es dir jetzt sicherlich denken, aber wir weisen lieber nochmal daraufhin: Das Studium unnötig in die Länge zu ziehen, wirft beim zukünftigen Arbeitgeber eventuell Fragen auf – also genieße ruhig das Studentenleben, aber in einem angemessenen Rahmen.

Hörsaal mit Studierenden
Quelle: Pixabay

Wovon Studenten heutzutage träumen

Es wäre doch zu schön, wenn sich für die halbe Million an Absolventen jedes Jahr der passende Traumjob finden lassen würde. Eine Studie aus dem Wintersemester 2016/17 hat jedoch ergeben, dass sich die Träume bei den Hochschulgängern gern mal überschneiden. Deutschlandweit wurden über 40.000 Studenten an 206 Universitäten und Hochschulen zu ihren Karrierezielen befragt. Die Wirtschafts- und Ingenieurswissenschaftler hoffen mehrheitlich bei einem großen Automobilhersteller, wie BMW, eine Anstellung finden zu können. Wenig bescheiden erwarten die Berufseinsteiger ein Jahresgehalt von knapp 43.000 Euro. Doch wie realistisch sind die Chancen, dass man direkt nach dem Studium derart erfolgreich in die Arbeitswelt einsteigen wird? Im Durchschnitt muss man ein Lebensalter von 32 Jahren erreichen, bevor die eigenen Leistungen von einem bedeutsamen Erfolg gekrönt werden.

Das ist das Ergebnis einer Analyse des Online-Casinos Betway, in der 236 namhafte Preisträger auf ihre Eigenschaften hin untersucht wurden. In der Regel waren diese Siegertypen in ihrem jeweiligen Metier wenigstens 13 Jahre lang tätig, bis sie eine Trophäe einheimsen konnten. Wer mit einem Naturwissenschaftsstudium in die Forschung gehen möchte, der sollte sich auf noch längere Wartezeiten gefasst machen. Ein Nobelpreisträger wird durchschnittlich im Alter von 58 Jahren ausgezeichnet, so dass man in diesem Bereich erst recht kein Langzeitstudium in Betracht ziehen sollte. Womit kann man sich nun aber neben einem Einser-Studium von seinen Kommilitonen abheben, um den Traumjob und berufliche Erfolge an Land ziehen zu können?

Frau im Businessoutfit springt über einen Abgrund zum nächsten Job
Quelle: Pixabay

Echte Erfahrungen sammeln

Um aus vielen gleichermaßen qualifizierten Bewerbern hervorstechen zu können, sollte man seinen Lebenslauf mit außergewöhnlichen Erfahrungen aufpimpen. Idealerweise könnte man ein Semester im Ausland studieren und so von anderen Lehrmethoden profitieren. Allerdings ist damit zu rechnen, dass die Studiengebühren in vielen Ländern der Erde exorbitant hoch sind. In Australien muss man für die Studiengebühren um die 5.000 Euro für ein halbes Jahr blechen. Wer sich ein Auslandssemester nicht leisten kann, der könnte im Anschluss an sein Studium mit einem Working-Holiday-Visum durch Australien, Neuseeland oder Kanada touren und auf entspanntem Wege Arbeitserfahrungen sammeln.

Hierfür ist zu beachten, dass man sich vorab von Deutschland aus ein gültiges Visum besorgt, wobei einem die m3-Sprachagentur behilflich sein kann, die einem zusätzlich auch bei der Jobsuche unter die Arme greift. Wenn es sich dabei auch selten um akademische Aufgaben, sondern eher um Erntehelfer-Tätigkeiten handelt, erkennt ein potentieller Arbeitnehmer darin eine aufgeschlossene und flexible Arbeitseinstellung. Einige große deutsche Unternehmen,zu denen der Technologiekonzern Siemens gehört, bieten alternativ die Möglichkeit ein Praktikum an einem ausländischen Standort zu absolvieren. Damit lässt sich ganz gut herausfinden, ob die Traumfirma tatsächlich so gut zu einem passen würde und man bekommt gleichzeitig einen Fuß in die Tür. Wer es nach seinem Studium also mal weit bringen möchte, der sollte anfangen über den Tellerrand hinauszugucken, um seinen Kommilitonen immer eine Nasenlänge voraus zu sein.

Quelle: YouTube

 

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