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Globus als Sinnbild für das Auslandssemester

So funktioniert dein Auslandssemester in Regelstudienzeit

Im Ausland studieren? Eigentlich kein Problem, denn in den meisten Studiengängen ist ein Auslandssemester vorgesehen, erwünscht oder zumindest möglich. Natürlich ist so ein Vorhaben auch mit Schwierigkeiten verbunden. Sei es die finanzielle Lage oder auch die Regelstudienzeit, die man wahrscheinlich mit dem Auslandssemester überschreitet. Grundsätzlich ist die Regelstudienzeit kein Hindernis für das Studieren im Ausland, aber viele Studenten entscheiden sich aufgrund dessen dagegen. Also, wie ist es möglich ein Auslandssemester beispielsweise in die normalen sechs Bachelor-Semester zu integrieren?

Wir zeigen dir heute ein paar Möglichkeiten.

1. Organisation deines Studiums

Wenn du ein Auslandssemester machen willst, solltest du so früh wie möglich (also eigentlich ab dem ersten Semester) dein Studium daran anpassen. Das bedeutet, du planst nicht nur deinen Stundenplan für das jetzige Semester, sondern für alle. Dadurch hast du die Möglichkeit, die Veranstaltungen so aufzuteilen, dass dir ein Semester bleibt, um im Ausland zu studieren. Das heißt, dass du dich zuerst ausführlich mit deiner Studienordnung und deinem Studienverlaufsplan beschäftigen musst, um zu wissen, welche Veranstaltungen du belegen musst und ob sie regelmäßig angeboten werden. Dementsprechend kannst du einen Plan erstellen, um die Kurse unterzubringen und dir Zeit freizuschaufeln.

2. Planung des Auslandssemesters

Auch hier solltest du so früh wie möglich losgehen. An welche Uni möchtest du? Was ist Plan B, falls du dort keinen Platz bekommst? Welche Voraussetzungen musst du für die Bewerbung erfüllen? Welche Kooperationen gibt es an deiner Uni (Erasmus etc.)? Was für Veranstaltungen möchtest du im Ausland belegen? Wie finanzierst du das Ganze? Ein Auslandssemester zu planen, ist eine extrem anstrengende Sache, bei der du viel Geduld haben musst. Es steckt sehr viel Bürokratie dahinter (z.B. das Learning Agreement festzulegen). Wenn du die ganzen Punkte beachtest, würde es Sinn machen, ein Jahr vorher richtig mit der Planung zu beginnen. Dann hast du genügend Zeit und die Sache ruhig angehen.

3. Prüfungsleistungen anerkennen lassen

Die Kurse, die du im Ausland belegst, sollen natürlich nicht umsonst sein. Deshalb solltest du bei der Planung auch beachten, welche Veranstaltungen du anrechnen lassen kannst. Und selbst wenn du nicht die 30 ECTS schaffst, die man normalerweise pro Bachelor-Semester macht, kannst du die fehlenden Prüfungen entweder vor oder nach dem Auslandssemester nachholen. Das stellt also absolut kein Problem dar. Trotzdem ist es sinnvoll, sich die Kurse von der Partner-Universität so weit wie möglich anerkennen zu lassen.

4. Urlaubssemester

Du hast eigentlich jederzeit die Möglichkeit, ein Urlaubssemester zu beantragen. In diesem bist du nämlich offiziell noch immatrikuliert, aber aufgrund dessen, dass du an deiner Hochschule zu der Zeit keine Prüfungsleistungen ablegen darfst, wird es nicht zu deiner normalen Studienzeit hinzugerechnet. Der Clou ist aber: Du darfst zwar an deiner Hochschule keine Prüfungsleistungen erbringen, aber dafür an Universitäten im Ausland, die du dir nachträglich anerkennen lassen kannst.

 

Gegen ein Urlaubssemester spricht also so gut wie gar nichts. 😉 Die Tipps konnten dir hoffentlich zeigen, dass mit genügend Geduld und Planung hier mehr machbar ist, als es auf den ersten Blick scheint. So musst du weder auf das Urlaubssemester noch auf die Regelstudienzeit verzichten!

Auslandssemester: Welches Land, welche Uni?

Über Sandra Holler

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