Praktikumsart im Überblick: Vorpraktikum, Pflichtpraktikum und Co.
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Essentials für bestimmte Praktikumsart

Praktikumsarten im Überblick: Vorpraktikum, Pflichtpraktikum und Co.

Vorpraktikum, Pflichtpraktikum und natürlich Praktikum. Praktikum ist Praktikum ist Praktikum. Von wegen! Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Praktikumsarten, welche sich hinsichtlich Dauer, inhaltlichem Anspruch und rechtlicher Stellung des Praktikanten unterscheiden. Ihre Gemeinsamkeit: Der Student soll praktische Erfahrung sammeln und sich auch persönlich weiterentwickeln.

Praktikumsart: Vorpraktikum

In manchen Studiengängen muss ein sogenanntes Vorpraktikum absolviert werden. Dadurch soll Studierenden bereits vor Studienbeginn ein Eindruck von ihrem späteren Beruf vermittelt werden. Wenn euch das Praktikum überhaupt nicht gefällt, könnt ihr euch so noch rechtzeitig gegen das Studium entscheiden. In der Regel dauert ein Vorpraktikum zwischen zwei und sechs Wochen, um den Praktikumsplatz müsst ihr euch selbst kümmern. Ob und in welcher Form ihr für euer Wunschstudium ein Vorpraktikum benötigt, erfahrt ihr im Studierendensekretariat eurer Hochschule.

Praktikumsart: Pflichtpraktikum/Praxissemester

In vielen Studiengängen muss ein Pflichtpraktikum absolviert werden, das als Studienleistung angerechnet wird. Ihr braucht dazu eine Praktikumsbestätigung des Unternehmens und müsst einen Praktikumsbericht verfassen, der mit einer bestimmten Anzahl an ECTS-Punkten bewertet wird. Bevor ihr das Praktikum antretet, solltet ihr euch die Prüfungsordnung eures Studiengangs genau durchlesen. Dort ist festgelegt, welche Rahmenbedingungen für das Praktikum gelten, d.h. in welchem Bereich das Praktikum absolviert werden muss und wie lange es dauern soll, damit es als Pflichtpraktikum anerkannt wird.

Typische Pflichtpraktika sind Praxissemester, die insbesondere in den Prüfungsordnungen von Fachhochschulstudiengängen vorgeschrieben sind. Aber auch an Universitäten kann ein Praxissemester beantragt werden. Ob dieses dann für das Studium angerechnet werden kann, ist aber von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich.

Praktikumsart: Studienbegleitendes Praktikum

Ein studienbegleitendes Praktikum hat den Vorteil, dass ihr schon während des Studiums Berufserfahrung sammeln könnt. Das bringt euch bei der Bewerbung zusätzliche Pluspunkte. Studienbegleitend kann ein Praktikum mehrere Formen annehmen: Entweder macht ihr in den Semesterferien regelmäßig im selben Unternehmen Praktikum oder ihr arbeitet während des Semesters. Beides hat Vor- und Nachteile. Während des Semesters müsst ihr Studium und Arbeit unter einen Hut bekommen. Euer Arbeitgeber muss euch erlauben, die Zeiten flexibel einzuteilen oder sogar von zu Hause aus zu arbeiten. Arbeitet ihr nur in den Semesterferien, dann habt ihr nur noch sehr wenig Freizeit. Dafür könnt ihr euch aber ohne große Ablenkung um euer Praktikum kümmern.

Längerfristige studienbegleitende Praktika haben den entscheidenden Vorteil, dass ihr als Studierender bereits weitestgehend in das Unternehmen eingebunden seid und eigenverantwortlich Aufgaben erledigen könnt. Arbeitgeber zahlen hierfür in der Regel auch eine Aufwandsentschädigung.

Praktikumsart: Werkstudententätigkeit

Eine Werkstudententätigkeit ist eine Form des studienbegleitenden Praktikums. Ihr arbeitet neben dem Studium maximal 20 Stunden pro Woche in einem Unternehmen, um praktische Erfahrung zu sammeln oder einfach, um euch den Lebensunterhalt zu verdienen. Im Allgemeinen steht bei einem Werkstudenten allerdings das Ausbildungsziel im Vordergrund.

Der Unterschied zu einem normalen Studentenjob ist, dass eine Werkstudententätigkeit in der Regel dem Erwerb praktischer Erfahrungen dient, welche in Zusammenhang mit dem Studienfach stehen. Nicht selten ergibt sich aus der Tätigkeit als Werkstudent auch eine Abschlussarbeit oder diese wurde bereits zu Beginn in Kombination mit einer Werkstudentenstelle im jeweiligen Unternehmen ausgeschrieben.

Praktikumsart: Auslandspraktikum

Mit einem Praktikum im Ausland könnt ihr mehrere Aspekte miteinander verbinden: Zum einen könnt ihr eure Sprachkenntnisse vertiefen, zum anderen lernt ihr die Arbeitsmoral in einem anderen Land kennen. Die Berufserfahrung, die ihr während eines Praktikums im Ausland sammelt, ist unbezahlbar.

Bei Studiengängen mit internationalem Bezug ist ein Praktikum im Ausland oftmals obligatorisch. Aber auch das Pflichtpraktikum in anderen Studiengängen könnt ihr in der Regel im Ausland absolvieren. Genauere Informationen dazu findet ihr in der Prüfungsordnung eures Studiengangs.

Generation Praktikum: Erfahrungsberichte

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