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Beamtenlaufbahn für Studenten

Als Student die Beamtenlaufbahn anstreben?

Die Absichten, die ein Student mit einem Studium verfolgt sind höchst unterschiedlich. Manche studieren, weil die Eltern es so wollen, andere aufgrund der akademischen Qualifikation, wenige aufgrund ihres Interesses und wieder andere wegen den vermeintlich besseren Berufsaussichten. Doch im Laufe des Studiums festigt sich die Vorstellung von den Möglichkeiten, die einem das Studium bietet und die ursprünglichen Absichten können sich auch verändern. Wenn man sich als Student in Richtung Beamtenlaufbahn orientiert, gilt es einige Aspekte zu beachten.

Das Studium als gute Voraussetzungen für eine Beamtenlaufbahn

Je nachdem welchen Studiengang und welche Studienrichtung man einschlägt, ist ein späterer Job im Beamtenverhältnis durchaus eine realistische Option. Nicht selten beispielsweise finden BWL Studenten eine Stelle im höheren Dienst. Doch auch andere Studiengänge bieten je nach Schwerpunkt gute Voraussetzungen für eine spätere Beamtenlaufbahn. Ohnehin entscheiden sich mehr und mehr junge Menschen für ein Studium im öffentlichen Dienst. Unabhängig von der Studienfachwahl jedoch gelten besondere Bedingungen für Beamtenanwärter die man als Studierender unbedingt kennen sollte. Insbesondere der Bereich der Versicherungen unterscheidet sich bei Beamten stark von dem normaler Angestellter.

Was gilt es zu beachten

Prinzipiell haben Beamte selbstverständlich den gleichen Versicherungsbedarf wie Angestellte. Die Besonderheiten ergeben sich hier daraus, dass Beamte andere berufliche Risiken zu tragen haben. Insbesondere die Krankenversicherung, die private Haftpflichtversicherung sowie die Dienstunfähigkeits- / Berufsunfähigkeitsversicherung müssen besonders beachtet werden:

Krankenversicherung

Im Gegensatz zu normalen Angestellten lohnt es sich für Beamte in den allermeisten Fällen auch finanziell, in eine private Krankenversicherung zu wechseln. Nur in Ausnahmefällen macht ein verbleib bei einer gesetzlichen Krankenversicherung Sinn. Beamte erhalten eine sogenannte Beihilfe, welche je nach Bundesland in unterschiedlicher Höhe vom Dienstherren gezahlt wird und die anteiligen Behandlungskosten zum größten Teil übernimmt. Den restlichen Betrag zahlt der private Krankenversicherer. Wer sich ausführlicher mit dem Thema Krankenkasse und Beamte auseinandersetzen möchte, der findet hier eine hilfreiche Quelle.

Private Haftpflichtversicherung

Da Beamte während der Ausübung ihres Berufes einem erhöhtem Haftungsrisiko ausgesetzt sind, sind sie zunächst einmal Diensthaftpflicht versichert, um Schäden die während der Arbeit passieren abzudecken. Diese Diensthaftpflichtversicherung greift aber nicht während der Freizeit. Daher ist der Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung für Beamte in jedem Fall zu empfehlen.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Grundsätzlich kennt das Beamtenrecht den Begriff Berufsunfähigkeit nicht, sie werden hingegen zunächst einmal dienstunfähig geschrieben. Wer dienstunfähig ist, ist jedoch nicht automatisch berufsunfähig. Um die Gefahr eines Jobverlustes durch beispielsweise eine schwere Erkrankung zu verhindern, ist eine zusätzliche Berufsunfähigkeitsversicherung unumgänglich.

Wer sich also für eine spätere Beamtenlaufbahn beim Finanzamt, in Behörden, beim Wetterdienst oder beim Auswärtigen Amt interessiert, der sollte schon im Studium die Weichen stellen um sicher zu stellen, auch alle Risikobereiche bestmöglich abgedeckt zu haben. Wer nicht direkt im öffentlichen Dienst studiert und nach dem ersten akademischen Abschluss dennoch schnell in eine Beamtenposition rutschen möchte, der hat gute Möglichkeiten über einen Quereinstieg verbeamtet zu werden.

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