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Student mit Tasche und Tafel im Hintergrund mit Formeln zum Thema Bitcoin-Studiengänge

Studiengänge zum Thema Bitcoin: Eine Übersicht

Kauft man im Internet Waren, so wird man in der Regel Online-Bezahldienste nutzen, die Kreditkarte verwenden oder auch die klassische Abbuchung vom Bankkonto wählen, um die Rechnung sodann zu begleichen. Wenn es darum geht, das Geschäft im World Wide Web ordnungsgemäß abzuwickeln, gibt es aber noch eine weitere Option: Bezahlen mit dem Bitcoin. Die Kryptowährung, die sich seit Beginn des Jahres wieder auf Erfolgskurs befindet, stellt immer häufiger eine Ergänzung zum klassischen Bezahlvorgang dar.

Seit Jahresanfang wieder auf Erfolgskurs

Der Bitcoin ist aber nicht nur interessant, wenn es darum geht, seine im Internet gekauften Produkte zu bezahlen – die Kryptowährung spricht vor allem auch Anleger an, die damit spekulieren, dass der Preis der digitalen Währung steigen wird. Aktuell (Stand: Juni 2019) befindet sich der Bitcoin im Bereich der 8.000 US Dollar-Grenze. Folgt man den Prognosen der Krypto-Experten und Marktbeobachter, so befindet sich die virtuelle Währung aber gerade erst am Anfang – viele Analysten sind davon überzeugt, dass der Bitcoin demnächst die 50.000 US Dollar-Marke überspringen kann.

Will man in den Bitcoin investieren, so etwa über Bitcoin Profit, so ist es aber wichtig, sich nicht nur mit den möglichen Gewinnen zu befassen, sondern auch einen Blick auf die Gefahren zu werfen. Denn das Jahr 2018 hat eindrucksvoll gezeigt, dass es auch steil nach unten gehen kann. Ganz egal, wie gut die Prognosen aussehen – unvorhergesehene Ereignisse, so beispielsweise Hackerangriffe auf Krypto-Börsen, können immer wieder für Kurseinbrüche sorgen.

Das Gerüst hinter dem Bitcoin – die Blockchain

Der Bitcoin basiert auf der sogenannten Blockchain-Technologie, die für die Kryptowährungen erfunden wurde. Der Name ist bereits Programm: Es geht um eine aus Informationsblöcken bestehende Datenkette, in denen die unterschiedlichsten Informationen gespeichert werden – so etwa, welche Beträge zwischen zwei Personen transferiert wurden. Jeder Block, der sodann entsteht, wird mit dem Hash-Wert des vorherigen Blocks verbunden. Hat einmal eine Verbindung zu einem vorherigen Block stattgefunden, ist eine nachträgliche Veränderung – also eine Manipulation – unmöglich.

Die Blockchain-Technologie kann aber nicht nur für Bitcoin-Zahlungen verwendet werden. Der Einsatz dieser Technologie ist in diversen Bereichen möglich. Blockchains eignen sich hervorragend im Unternehmensbereich – so etwa für die Buchhaltung eines Betriebs. Aufgrund der Tatsache, dass die Blockchain-Datenbanken dezentral sind, können sie auch gleichzeitig von mehreren Unternehmen verwaltet werden. Das ist etwa von Vorteil, wenn es sich um eine Produktionskette handelt – so können Hersteller wie auch Zulieferer von Kleidung oder auch Lebensmittel gemeinsam auf dieselbe Datenbank zugreifen. Selbst eine Protokollierung der Film- wie Musikrechte wäre durchaus möglich.


Quelle: Giphy

Gibt es Studiengänge für Krypto- und Blockchain-Fans?

Immer mehr Unternehmen haben erkannt, dass die Blockchain-Technologie zahlreiche Vorteile mit sich bringt. Doch es braucht Experten, die sich nicht nur mit der Technologie auskennen, sondern auch wissen, wie sie besonders schlagkräftig eingesetzt werden kann. Das bedeutet, man muss besonders tief in die Materie abtauchen – und das ist auch der Grund, warum es an vielen deutschen Hochschulen bereits die Möglichkeit gibt, Studiengänge zu belegen, die sich ausschließlich mit der Blockchain-Technologie befassen.

So gibt es an der Hochschule Mittweida die Möglichkeit, am Masterstudiengang „Blockchain & Distributed Ledger Technologies“ teilzunehmen. Wer sich dafür interessiert, muss einen Bachelorabschluss in Informatik oder in einem vergleichbaren Fach haben. Die Frankfurt School of Finance & Management, eine private und somit gebührenpflichtige Einrichtung, bietet im Blockchain Center den Kurs „Certified Blockchain Expert“ an. An der Berliner Privatuniversität CODE kann man am „Software Engineering“, einem gebührenpflichtigen Bachelorstudium mit Schwerpunkt Blockchain, teilnehmen.

Zudem gibt es auch Kooperationen zwischen Forschungseinrichtungen wie Hochschulen. Beispielsweise arbeitet das Fraunhofer-Institut mit RWTH Aachen zusammen.

Zypriotische Universität dient als Vorbild

Die Universität von Nikosia war die erste Universität der Welt, die sich mit dem Thema Kryptowährungen auseinandersetzte und das Thema dann schlussendlich in den Lehrgang aufnahm. Seit dem Jahr 2013 ist es auch möglich, dass die Studierenden die Gebühren mit dem Bitcoin zahlen können.

 

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