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Erste eigene Wohnung - Studentin springt auf ihrem Bett herum

Die erste eigene Wohnung – Tipps zu Strom und Gas

Erste Wohnung.

Mit dem Start ins Studentenleben beginnt meistens ein ganz neuer Lebensabschnitt, der mit der ersten eigenen Wohnung einhergeht. Das klingt wahnsinnig aufregend und das ist es auch. Aber die eigene Wohnung bringt auch eine Menge organisatorischer Dinge mit sich, wie beispielsweise den Mietvertrag oder Verträge mit den Energielieferanten für Strom und Gas.

Strom und Gas – Wo lässt sich Geld sparen? Die Anbieter unter die Lupe nehmen.

Die Kosten für Strom und Gas sind in der Regel nicht Bestandteil der Nebenkosten. Dass Mieter in jedem Fall für die verbrauchte Energie selbst aufkommen müssen, ist gesetzlich geregelt. Genaueres dazu ist im Beitrag “Strom und Gas im deutschen Mietrecht” bei sat1.de nachzulesen.

Sparen fängt bei der Auswahl des Energie-Anbieters an. Im Internet gibt es zahlreiche Portale, mit deren Hilfe sich die günstigsten Anbieter für Strom herausfinden lassen. Ähnliche Seiten gibt es für die Gasversorgung. Wer clever ist, schaut z.B. bei gaspreisvergleich.org rein und sucht sich dort den günstigsten Anbieter heraus. Es gibt auf dem Portal zudem umfangreiche Informationen zum Anbieterwechsel, der tatsächlich ganz unkompliziert zu realisieren ist.

Verbrauch von Strom und Gas im Studentenhaushalt

Ob in einer WG oder in der eigenen Wohnung – es lohnt sich, auf die Energiepreise zu achten. Gerade wer alleine in der eigenen Wohnung lebt, hat eine höhere finanzielle Belastung und muss besonders auf das Geld aufpassen. Sonst reicht es nicht bis zum Monatsende. Die Einraumwohnung in Uni-Nähe kann am Ende teurer sein, als in einer Zweier-WG zu wohnen. Unter internationale-studierende.de ist zu sehen, wofür deutsche Studenten ihr Geld ausgeben. Die Miete inklusive Nebenkosten stellt dabei die größte Position dar. Ein Studentenjob schafft hier ein wenig Abhilfe und entschärft die finanzielle Situation.

Wichtig zu wissen: Die Energiepreise setzen sich aus einem Grundpreis und einem Arbeitspreis zusammen. Der Grundpreis ist immer gleich hoch und hat mit dem Verbrauch nichts zu tun. Nur der Arbeitspreis richtet sich nach dem Verbrauch. Das gilt bei Gas genauso wie bei Strom. Um den Preis niedrig zu halten, ist also der Verbrauch einzuschränken. Jeder sollte sein eigenes Verhalten und das seiner Mitbewohner beobachten und überlegen, wo sich Einsparungen vornehmen lassen.  Oft verstecken sich Energiefallen im unüberlegten Aufdrehen der Heizung und Dauerbeleuchtung in der ganzen Wohnung oder in uralten Endgeräten wie Kühlschrank und Herd.

Erste Wohnung: den eigenen Verbrauch berechnen

Der Energieversorger legt am Anfang eine monatliche Abschlagszahlung fest, die sich am geschätzten Verbrauch des Kunden orientiert. Wie sich die Abschlagszahlung genau zusammensetzt, erklärt das nebenstehende Video der Stadtwerke Haar.

Setzt der Anbieter die Abschlagszahlungen zu hoch an, bekommen die Verbraucher am Ende der Abrechnungsperiode eine Erstattung. Liegt die Abschlagszahlung zu niedrig, ist am Ende eine Nachzahlung zu leisten. Die Abschlagszahlungen werden dann entsprechend des zurückliegenden Verbrauchs für den nächsten Zeitraum angepasst. Es ist auch möglich, die Abschlagszahlungen unterjährig anzupassen. Dazu nehmen Verbraucher Kontakt zu ihrem Versorger auf und geben eine Zwischenstand des Zählers durch. Auf dieser Basis berechnet der Energielieferant einen neuen Abschlagsbetrag.

Die Energieverträge

Die Verträge für die Gas- und Stromlieferung laufen in der Regel nur auf eine Person. Manche Versorger bieten die Möglichkeit, zwei Personen anzugeben. Bei einer größeren Wohngemeinschaft empfiehlt es sich, dass eine Person alle Verträge übernimmt, also den Mietvertrag, die Energieverträge, Verträge für Telefon oder DSL. Am besten ist das derjenige, der ohnehin am längsten in der Wohnung leben wird. Der Grund ist ganz pragmatisch: Es verursacht weniger Verwaltungsaufwand, falls die Mitbewohner immer mal wieder wechseln, denn so muss nicht bei jedem Bewohnerwechsel der Anbieter informiert werden. Damit es nicht zu Streitereien kommt, ist es ratsam bei Einzug und Auszug den Zählerstand zu notieren. Damit lassen sich die Anteile nachprüfbar berechnen und belegen.

Energiespartipps für Studenten

In einer WG können alle Bewohner so genannte weiße Elektrogeräte gemeinsam nutzen, wie beispielsweise den Kühlschrank und die Waschmaschine.

  • Wenn die Waschtrommel voll beladen ist, spart das nämlich Energie und Waschmittel.
  • Ein richtig beladener Kühlschrank arbeitet im gefüllten Zustand am effizientesten.
  • Gemeinsam zu kochen ist nicht nur viel geselliger, es hilft Kosten zu sparen.

Das umweltbundesamt.de liefert zum Thema Energiesparen noch viele weitere Tipps. So ist zum Beispiel zu lesen, dass Geräte im Standby-Betrieb unnötig Energie verbrauchen. Den Stecker zu ziehen oder abschaltbare Steckerleisten zu nutzen kann im Jahr bis zu 100 Euro einsparen. Fazit: Wer sich über Energieeinsparpotenzial informiert, kann im Alltag viel tun, um kräftig Geld zu sparen. So wird das Budget entlastet und das Studentenleben leichter.

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