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Abenteuer auf der Kirmis in den Semesterferien

Abenteuer – Freizeitaktivitäten für die Semesterferien: 3 Ideen für mehr Spaß

Gerade die langen Semesterferien im Sommer bieten ausreichend Gelegenheit, den Unistress weit hinter sich zu lassen und etwas Neues zu entdecken. Doch auch im Winter ist dies möglich, wenngleich in einer kürzeren Zeit. Sicherlich sollten Studierende trotz aller Möglichkeiten bezüglich ihrer Freizeitaktivitäten die Rückschau auf das letzte Semester nicht vergessen, ganz auf Spaß, Abenteuer oder intensive Erfahrungen verzichten, müssen sie jedoch auch nicht. Immerhin prägen neue Erfahrungen den Studierenden an sich und nichts, was auf Reisen oder während Abenteuern gelernt und gesehen wird, kann sich im späteren Leben nicht als nützlich erweisen. Doch welche Möglichkeiten bestehen hier eigentlich und was ist dabei zu beachten?

  1. Als Fußballfan den Verein begleiten

Gewiss, diese Idee unterliegt der Voraussetzung, dass Studierende auch Fußballfans sind. Da das wohl nicht auf jeden zutrifft, werden am Ende ähnliche Möglichkeiten aufgezeigt. Fußballfans haben Sommers wie Winters die Gelegenheit, zumindest dem Verein nachzureisen. Ins Teamhotel kommen nur wenige, was mitunter an den Unterbringungskosten liegt. Aber das macht nichts, denn obgleich sich die Stars des Teams nicht beim Frühstück beobachten lassen, wenn Fans woanders unterkommen, so können sie sie dennoch begleiten:

  • Trainingseinheiten – sie sind im Trainingslager zumeist offen, was mitunter daran liegt, dass auch die Vereine es zu schätzen wissen, wenn sie beim Training Banner ihrer treuen Fans sehen.
  • Testspiele – sie finden heute nicht selten als inoffizielles Turnier statt. Gerade für Fans unterklassiger Vereine ist das ein echtes Erlebnis, denn wann sonst werden Clubs wie Sandhausen, Mannheim oder Meppen mal gegen britische Clubs spielen? Je nach Spiel sind die Ränge kostenfrei betretbar, bei einigen Turnieren sind Karten notwendig.
  • Auf Glück – während des Trainingslagers ist es mühelos möglich, das ganze Team zu treffen. Immerhin beinhaltet das Training Fahrradtouren, Laufstrecken am Strand oder auch einen relaxten Nachmittag.

Der eigenen Mannschaft mal nahe sein, Vereinsluft schnuppern und sich dahin durchkämpfen – hier ist durchaus Organisationstalent und eine gewisse Durchsetzungsfähigkeit gefordert. Somit lassen sich also Skills trainieren, die auch im späteren Leben nicht ganz unwichtig sind. Ferner lässt sich bereits eine erste Formkurve ablesen. Wer gerne wettet, kann sich so schon ein erstes Bild davon machen, ob er bei den nächsten Spielen auf das eigene Team setzt oder lieber den Trost-Modus wählt: Wenn schon das Team tendenziell verliert, gibt es wenigstens einen kleinen Gewinn.

Doch Vorsicht: Vor einer solchen Wette immer die Anbieter checken. Fachportale helfen dabei und zeigen genau auf, welche Quoten, Bonusbedingungen und Zahlungsmöglichkeiten die einzelnen Wettanbieter aufweisen. Wer kein Fußballfan ist, aber anderen Sport bevorzugt, der kann natürlich stattdessen seinem Formel-1-Stall hinterher reisen. Für reitende Studierende bieten sich die Sommermonate für die großen Turniere oder auch Meisterschaften an. Und sie haben oft sogar das Glück, das Fußballfans nicht haben. Denn nicht auf jedem internationalen Turnier sind Teilnehmer räumlich von den Zuschauern getrennt. Die Spring- oder Dressurikone am Frühstücksbuffet zu treffen, ist somit gar nicht so unwahrscheinlich. Daraus entwickelt sich sicherlich eine Erfahrung, die einen für das gesamte Leben prägt.

  1. Abenteuer und Urlaub am Limit

Abenteuer in den Semesterferien - Kanufahren

Wie wäre es mit einem echten Abenteuer? Wie dieses aussieht, definiert natürlich jeder völlig anders. Wer noch nie großartig aus einer Stadt herauskam, der könnte auch das Campen als reinstes Abenteuer empfinden. Aber das ist egal, denn Abenteuer ist das, was man selbst daraus macht und was für einen selbst eine Herausforderung ist. Also: Hinein ins Abenteuer und einen Urlaub buchen. Drei Möglichkeiten gibt es hier:

  • Segeltrip – es gibt ausreichend Angebote für Segeltrips, die bei Weitem nichts mit dem Segeln auf einer Yacht zu tun haben. Auf diesen Touren sind die Teilnehmer die Crew, jeder muss anpacken – und das bei Wind und bei Wetter. Die Trips sind ideal für Freundesgruppen, denn sie helfen beim Teambuilding und stärken den Zusammenhalt. Die Plusseite ist, dass immer wieder Landgänge angedacht sind und die frischen Matrosen neue Städte kennenlernen.
  • Survivaltour – diese Angebote stehen hoch im Kurs und es ist längst nicht nötig, auf die andere Seite des Erdballs zu reisen. Somit bieten sie sich auch bei kleinem Budget an. Die Tour findet fast ausschließlich im Freien statt, Teilnehmer lernen das Jagen, Erlegen, aber auch, wie man sich in tiefen Wäldern zurechtfindet oder wie eine gute Schlafstatt gefunden und gebaut wird. Die Touren gibt es in verschiedener Ausprägung. Wer sich für Heilkräuter interessiert, der wird ebenso etwas finden wie der, der wenigstens in den Semesterferien seinen Militärdienst nachholen will.
  • Auf und davon – zu Fuß oder im VW-Bus ist dieser Abenteuerurlaub nicht von einem Veranstalter geprägt, sondern wird selbst zusammengestellt. Das Auto kann am Reiseziel gemietet werden. Alternativ gibt es die Option, überhaupt keinen fahrbaren Untersatz zu haben. Studierende wählen in diesem Fall ein Reiseziel, haben eventuell ein Hostel für die erste Nacht, dann geht es los quer durchs Land. Oft ist es mit Work & Travel gepaart, beispielsweise, wenn Studierende für eine Nacht auf einer Farm mitanpacken.

Gewiss gibt es unendliche Ideen rund um Abenteuerurlaube. Wer sich dafür interessiert, der braucht nur ein wenig zu stöbern, denn viele Reiseveranstalter spezialisieren sich auf diesen Bereich.

  1. Work & Travel-Kurztrip: Neue Erfahrungen sammeln

Dies ist auch in drei Monaten möglich. Work & Travel bedeutet nichts anderes, als dass Studierende verreisen, dabei aber auch arbeiten. Die Unterkunft ist kostenlos, da dafür vor Ort Hand angelegt wird. Es gibt zwei Versionen:

  • Geführt – diese Variante läuft komplett über einen Reiseveranstalter, der die Studierenden vor Ort in die entsprechenden Familien bringt. Häufig beschränkt sich das Arbeiten auf feste Bereiche, beispielsweise Kinderaufsicht oder Farmarbeiten. Es gibt aber auch spezielle Angebote, die den Studiengang mitberücksichtigen und gleichzeitig die Option eines zertifizierten Sprachkurses bieten.
  • Selbst geplant – auf der anderen Seite können Studierende die drei Monate eigenständig planen. In den entsprechenden Ländern inserieren Familien oder auch Arbeitgeber oft gezielt in diese Richtung, sodass sich Studierende schlichtweg bewerben. Bei dieser Variante gibt es den Nachteil, dass keine Sicherheit in Form eines Veranstalters existiert. Kommt der Student also nicht mit der Familie zurecht oder gibt es Ungereimtheiten, dann kann er sich nicht an den Veranstalter zur Klärung wenden.

Grundsätzlich kann diese Semesterferienidee nur empfohlen werden, da Studierende sogleich einen wichtigen Punkt für den Lebenslauf erhalten: Arbeiten im Ausland.


Video: Wer mehr über Work & Travel erfahren möchte, findet hier ein interessantes Video.

Was bringen intensive Erfahrungen?

Jede einzelne Erfahrung, ob positiv oder negativ, prägt einen Menschen. Wer sich also in den Semesterferien nicht zu den Touristenhotspots aufmacht, sondern gezielt nach Erfahrungen sucht, der wird stets etwas Wichtiges für das spätere Leben mitnehmen. Besonders die persönliche Entwicklung lässt sich so fördern, wobei es völlig unabhängig davon ist, ob die gewählte Reise eine Verbindung zum Studium hat oder nicht:

  • Fußballreise – Studierende müssen sich und ihre Reise vollständig allein organisieren. Sie müssen Wege finden, dem Team zu Testspielen hinterher zu reisen und sich notfalls um weitere Unterkünfte sorgen. Ähnlich ist dies, wenn Studierende ihrer Lieblingsband hinterher reisen möchten. Hier ist Ausdauer, Organisationstalent und auch eine gewisse Disziplin gefragt.
  • Abenteuer – Freunde müssen zusammen anpacken, um das Abenteuer zu bestehen. Oft sind auch völlig Fremde mit dabei. Wie sonst lässt sich das so wichtige Teamwork lernen?
  • Arbeiten – und wenn sich ein Student dazu entscheidet, in den Semesterferien irgendwo am Fließband zu stehen – er wird wichtige Erfahrungen machen. Durchhaltevermögen und Durchsetzungskraft sind auch später hilfreiche Tugenden.

Abenteuer und Arbeiten am Strand

Auf allen Reisen tauchen mitunter Probleme und Schwierigkeiten auf. Doch da diese bewältigt werden, lässt sich die daraus gewonnene Kraft und Zuversicht mit ins nächste Semester nehmen. Studierende, die mitten im Nirgendwo in Rumänien mit dem Wagen stranden, aber eine Lösung finden, werden auch im Studium eine Lösung finden, wenn ein Problem aufkommt.

Fazit – nicht allein ans Lernen denken

Sicherlich ist das Lernen für das jeweilige Studium das oberste Gebot. Mindestens ebenso wichtig ist es aber, fürs Leben selbst zu lernen – und das gelingt in den Semesterferien. Wer hier abseits der typischen Studententrips einen Urlaub plant, wer sich ins Abenteuer „Leben“ stürzt, der lernt das, was kein Studiengang mit auf den Weg bringen kann: Ideenreichtum, lösungsorientiertes Denken und Durchhaltevermögen in unbekannten Situationen.

Es darf also in den nächsten Semesterferien einmal Urlaub der besonderen Art sein. Wer eine Wanderung durch die Wälder Nordschwedens machen möchte, der wird ebenso viele Erfahrungen sammeln wie der, der auf einer Farm arbeitet oder dem Fußballclub hinterher reist.

 

Bildnachweise:
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