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Kryptowährungen – alles, was du schon immer über Bitcoin wissen wolltest

Kryptowährungen.

Irgendwo hat wohl jeder schon einmal den Begriff Bitcoin gehört. Vielleicht bei einem Zeitungsartikel über das Darknet oder in den Wirtschaftsnachrichten. Oder vielleicht bei einer Unterhaltung in der Mensa mit einem Kommilitonen aus der Informatik-Fakultät, der über die Vorzüge der Blockchain fabuliert hat. Dass Bitcoin eine Währung ist, mit der online bezahlt werden kann, dürfte den meisten auch geläufig sein. Das war es dann aber auch schon mit dem Bitcoin-Allgemeinwissen. Im Alltag begegnet das digitale Geld nur den wenigsten, und die Funktionsweise der Blockchain ist für Normalsterbliche sowieso ein wenig schleierhaft. Natürlich wäre es möglich, einfach mal einen Tech-Spezialisten zu diesem Thema zu befragen. Aber so offensichtlich möchte man seine Unwissenheit vielleicht doch nicht zur Schau stellen. Dieser Artikel beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema Bitcoin und nimmt dem Leser somit die lästige Herumfragerei ab.

Wo kann man mit Bitcoin eigentlich zahlen?

An der Supermarktkasse wird Bitcoin mit gutem Grund nicht akzeptiert. Denn eine Transaktion dauert in der Regel mehrere Minuten. So lange möchte beim Einkaufen niemand warten. Es sind vor allem tech-affine Unternehmen und innovative Websites, die experimentierfreudigen Kunden diese Zahlungsweise anbieten. Neben Microsoft und Expedia gehören auch Lieferando und einige Online Casinos zu den Unternehmen, die Bitcoin als Zahlung akzeptieren. Auch einige gemeinnützige Organisationen nehmen Spenden in der Kryptowährung an. Dazu gehören beispielsweise die Mozilla Foundation, die den Browser Firefox entwickelt, oder die Umweltschutzorganisation Greenpeace.

Kryptowährungen – Wer hat Bitcoin erfunden?

Das weiß wohl außer dem Erfinder selbst niemand so genau. Unter dem Pseudonym „Satoshi Nakamoto“ veröffentlichte er – oder sie – die Bitcoin-Software im Jahr 2009. Rund ein Jahr steuerte Nakamoto das Bitcoin-Netzwerk, bevor er 2010 die Sicherheitscodes an ein anderes Mitglied des Netzwerks übergab und von der Bildfläche verschwand. Im Laufe des ersten Jahres hatte er rund eine Million Bitcoins für sich selbst angesammelt. Der heutige Gegenwert dieser Summe ist ein Milliardenbetrag. Wenn Nakamoto tatsächlich im Besitz eines solchen Vermögens ist, geht er wohl äußerst diskret damit um.

Quelle: Giphy

Was ist die Blockchain?

Die Blockchain ist im Grunde genommen nichts anderes als eine Datenbank, genau wie das Medizinstudium ABC. Diese Datenbank ist verschlüsselt und wird beständig um neue Einträge ergänzt. Jeder neue Eintrag weist eine gewisse Menge an Bitcoin einem bestimmten Eigentümer zu, der nur über sein Wallet identifiziert wird. Das besondere bei der Blockchain: Jeder neue Eintrag ist untrennbar mit dem vorherigen Eintrag verknüpft. Eine Manipulation der Einträge ist so nahezu ausgeschlossen, denn sie würde die Verknüpfung unterbrechen und so für jeden sichtbar sein. Deshalb ist die Blockchain auch für zahlreiche andere sicherheitsrelevante IT-Anwendungen im Gespräch.

Wird das Bitcoin-Wallet irgendwann das Bankkonto ersetzen?

Befürworter von Kryptowährungen wie Bitcoin gehen teilweise davon aus, dass digitales Geld eines Tages nicht nur das Bankensystem, sondern auch die Regierungswährungen der Welt überflüssig macht. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass Studenten ihr BAföG-Geld irgendwann in Bitcoin ausgezahlt bekommen. Denn die meisten Regierungen wollen die Kontrolle über ihre Finanzsysteme behalten. Selbst wenn Kryptowährungen eines Tages staatliche Währungen ablösen sollten, ist Bitcoin ein eher unwahrscheinlicher Kandidat. Langfristig ist eher zu erwarten, dass andere Kryptowährungen mit verbesserten Features Bitcoin überholen. Aktuell ist Bitcoin allerdings weiterhin die wertvollste Digitalwährung.

 

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