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Kuppel Bundestag zum Thema Kommission zum No-Spick-Abkommen

Kommission berät über No-Spick-Abkommen

Am heutigen Mittwoch morgen wurde in den frühen Morgenstunden in Berlin eine Sonderkommision einberufen,  um das umstrittene No-Spick-Abkommen endlich auf den Weg zu bringen. Experten aus allen Fachbereichen, sowohl des Bildungsministeriums, als auch dem deutschen Hochschulverband und ausgewählte Hochschuldirektoren, sind vertreten. Sie versammelten sich, um darüber zu beraten, wie man weiterhin gegen das Spicken an deutschen Universitäten und Hochschulen vorgehen soll.

Stellungnahme der Studentenvertreter zum No-Spick-Abkommen

Einige Studentenvertreter haben daraufhin in der Presse Stellung zu den Spickvorwürfen genommen. Sie lehnen jede Einigung ab, ein “No-Spick-Abkommen” zu unterzeichnen. Große Teile der Kommission dagegen sind empört über die offensichtliche Unehrlichkeit zahlreicher Studierender. Sie fordern vehement, dieses Verhalten nicht länger zu dulden. Man müsse dringend Konsequenzen ziehen, da Spicken eine Straftat sei. Die andere Seite der Kommission ist davon überzeugt, dass jegliche Maßnahme zur Eindämmung des Spickens in Leere laufen würde. Durch verbesserte Technik und erhöhten Eigenschutz könne sie leicht umgangen werden. Ein heiß diskutierter Vorschlag ist ein europaweites Datennetzwerk, das die Überwachung der Studenten optimiert. Damit könne es zu keinen weiteren Zwischenfällen von deutschen Studenten im europäischen Raum kommen. Verschiedene Kommissionsmitglieder geben auch an, dass deutsche Studenten gerne in Amerika spicken könnten, dies sei dann eindeutig deren Problem, da wolle man sich nicht einmischen.

Da weder die Studentenvertreter noch die jeweiligen Hardliner innerhalb der Kommission von ihren Positionen abweichen wollen, scheint eine Einigung auf ein tragfähiges No-Spick-Abkommen noch in weiter Ferne. Solange bleibt es wohl für Universitäten und Hochschulen schwierig. Denn es kann nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden, dass die Studierenden nicht doch kleine aber illegale Hilfsmittel benutzt haben.

Neue Techniken in Arbeit

Hinter den Kulissen wächst bereits der Widerstand. Im Netz kursieren Videos und Anleitungen, die bereits vor Unterzeichnung des Abkommens die Studierenden auf die möglichen Veränderungen vorbereiten. Computerspezialisten tüfteln bereits an Techniken, um Handysignale auf Hochschultoiletten abzuschirmen. Dagegen wehren sich findige Tüftler. Über ein großes Online-Versteigerungsportal bieten sie Satellitentelefone zur Festinstallation in Sanitärenbereichen an. Diese seien abhörsicher und könnten bis zu zehn Stunden ohne externe Stromzufuhr funktionieren. Eine andere Erfindung stammt von einem Informatik-Studenten. Der meldete kürzlich einen Bleistift als Patent an, mit dem man einfach seine Frage auf ein Blatt Papier schreibt. Völlig unauffällig und nahezu unsichtbar für den Dozenten erscheint die Lösung in einem kleinem Feld direkt auf dem Bleistift.

Es bleibt also spannend, zu welchem gemeinsamen Ergebnis sich die Kommission durchringen kann. Wir halten euch auf dem Laufenden.

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