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Virtual Uni - Im Dunkeln steht ein aufgeklappter Laptop auf dem eine Codierung zu sehen ist.

Virtual Uni | Work-Reality

2020, die Erwartungen waren hoch, doch die Realität sehr ernüchternd. 2020, eine Rutsche in die Tiefe der Enttäuschung. 2020, das Jahr, das dem Wort „online“ eine neue Bedeutung verlieh. Nachdem ursprünglich die Millennials als „digitale Generation, die ihre Nase nicht aus dem Handy bekommt und die virtuelle Identität über ihre reale stellt“, bezeichnet wurden, haben es nun auch die restlichen Altersgruppen des Planten Erde ins online Leben geschafft. Online heißt nun nicht mehr nur „vergeudete Zeit durch unnötiges Posten von sinnlosen, selbstdarstellerischen Fotos auf Instagram“, sondern „Arbeiten auf hohem Niveau von zu Hause aus durch den Gebrauch von online Videokommunikationsplattformen, die die meisten internetaversen Personen vor kleinere und auch größere Herausforderungen der digitalen Komplexität stellen“. Virtuelle Vorlesungen, Videokonferenzen und auch der ein oder andere Kaffeetratsch.

Virtual Lectures

Der Traum eines jeden Studenten. Mama kocht. Mama wäscht. Mama putzt. Mama macht alles. Uni von zuhause. Hierbei besteht das Privileg der anonymen Identität, nachdem man selbst die Herrschaft über die Videokamera besitzt und somit niemals sein wahres Gesicht zeigen muss. Die virtuellen Vorlesungen haben somit dem Zweck von sozialen Plattformen ein komplettes Umstyling verpasst. Posen durch Posten wird mit Lernen durch Chillen ersetzt und die Bequemlichkeit ist dem optischen Aussehen weit überlegen. Die einzige Herausforderung besteht darin, morgens aufzuwachen, den Laptop aufzuklappen und eine bequeme Position zu finden, um der Vorlesung zu lauschen.

Aber das Beste: Alles wird aufgezeichnet. Also kann man sich auch diesen Stress sparen!!!

Virtual Office

Oder auch Home-Office genannt. Die Degradierung von Effizienz und Effektivität, während die Kaffeemaschine und das Bett in ihrem bisher schon unübertrefflichen Stellenwert weiter steigen. Die schicken Arbeitsklamotten werden durch bequeme Modekiller eingetauscht. Der Friseur ist Geschichte und Make-up ein Fremdwort. Unfrisierte, verschlafene Zombies mit übermäßigen Schlafkonsum begeben sich um 12 Uhr vor den Laptop und starten ein paar semiproduktive Arbeitsstunden. Doch „working from home“ bedeutet auch „collaborating from home“. Und aus ist das Leben als menschliches Ungeziefer. Telefonkonferenzen sind Geschichte und Videokommunikationsplattformen erobern den Arbeitsplatz eines jeden „Home Officers“. Plötzlich wird der PC zum Konferenzraum und man wird wieder zur Person des „sichtbaren Lebens“.

Virtual Fauxpas

Wer kennt es nicht: Dieses sträubende Gefühl, etwas Neues auszuprobieren. Da hatte der ein oder andere durchaus Herzrasen vor der ersten Videokonferenz. Berechtigterweise… Auf den ersten (trügerischen) Blick wirken die Plattformen human, wenn nicht sogar praktisch. Funktionen wie Chat, Hand heben, Bildschirm teilen und vieles mehr übersteigen wohl die Vorstellungskraft der meisten Teilnehmer. Und das Beste: Audio und Video können abgeschaltet werden! Aktivitäten wie unpassende Kommentare abgeben, machen Meetings erträglicher und die Zeit kann sinnvoll mit dem Entleeren der Nasenlöcher totgeschlagen werden. Doch der praktische Schein verbirgt ungeahnte Tücken. Ein ungewollter Klick, eine falsche Tastenkombination und Dinge, die verborgen bleiben sollten, können öffentlich von allen Beteiligten in Echtzeit verfolgt werden. Ein richtiger Virtual Fauxpas!

Virtual Savior

Wo die Skepsis bezüglich des Internets und der Videokommunikationsplattformen überwog, ist nun die Begeisterung über die technischen Möglichkeiten und Vorteile vorherrschend.  Das Internet als Brücke zwischen Kommilitonen, Arbeitskollegen, Freunden und Familien. Das Internet als Vorlesungssaal, Konferenzraum und Wohnzimmer. Das Internet als virtuelle soziale Verbindung trotz social distancing. Der Virtual Savior des Jahres 2020.

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