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Junge Menschen im Garten - Junge Tomatenpflanzen stehen auf dem Fensterbrett in Aussaatschalen.

Vom Samen bis zur Ernte: Junge Menschen entdecken den Garten für sich

Rasen mähen, Blumen säen und Stecklinge umtopfen – diese Aktivitäten sind eigentlich der Inbegriff der Spießigkeit. Junge Menschen haben mit ihrer Zeit spannendere Dinge anzufangen. An heißen Sommerwochenenden fahren sie lieber ins Freibad, als sich im Garten die Hände schmutzig zu machen. Das galt zumindest bisher, denn immer mehr junge Menschen entdecken die Freude an Pflanzen für sich. Meistens interessieren sie sich aber nicht so sehr für die typischen Zierblumen. Vielmehr geht es vielen von ihnen darum, wieder einen Zugang zur Natur und zur Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln zu erhalten. Die einen ziehen Karotten oder Salatköpfe im eigenen Garten. Andere stellen im Zimmer oder auf dem Balkon Tomaten und Küchenkräuter auf. Besonders in Großstädten beteiligen sich viele auch an gemeinschaftlichen Gartenprojekten. Was wird für den Einstieg in die Selbstversorgung benötigt? Und was sind die Gründe für diesen neuen Trend?

Saatgut, Erde und Blumentopf

Wer nicht gerade im großen Stil Gemüse anpflanzen will, braucht nicht viel, um die ersten Pflanzen für den Eigenbedarf großzuziehen. Für die meisten Projekte dürfte ein Ausflug zum Baumarkt genügen, um das nötige Zubehör zu kaufen. Dazu gehört natürlich passende Erde, unter Umständen werden auch Blumentöpfe oder Dünger benötigt. Besonderes Augenmerk sollte auf die Beschaffung des Saatgutes gelegt werden. Für viele übliche Pflanzensorten ist das zwar auch im Baumarkt oder sogar im Supermarkt erhältlich. Wer etwas anspruchsvoller ist, muss sich unter Umständen aber ein bisschen umschauen, um die richtige Züchtung zu finden. In einigen europäischen Ländern gehört zum Selbstversorgungstrend auch der Anbau von Cannabis zum Eigenbedarf.

Hochwertiges Saatgut wie beispielsweise feminisierte White Widow Samen finden sich aber nur in spezialisierten Webshops. Die Wahl der richtigen Sorte kann sich unter anderem auf den Ertrag sowie auf das Aroma auswirken. Das spielt auch bei Tomaten eine besonders große Rolle. Zwischen einer faden Supermarkt-Züchtung und einer guten Sorte für den Eigenanbau liegen Welten, was den Geschmack angeht. Wer nicht bei Null anfangen möchte, kann übrigens auch einmal in einer Gärtnerei vorbeischauen und nach Stecklingen fragen.

Steigendes Umweltbewusstsein

Ein Grund dafür, dass immer mehr junge Menschen sich für Lebensmittel aus eigenem Anbau interessieren, dürfte das steigende Umweltbewusstsein in der Gesellschaft sein. Das Wissen um die Auswirkungen der Anbaubedingungen und Transportwege in der Landwirtschaft bewegt die neue Generation zu einem Umdenken. Wer Gemüse und Kräuter auf dem Balkon anpflanzt, erhält nicht nur hochwertige Lebensmittel in Bioqualität. Er trägt auch dazu bei, den städtischen Raum ein wenig grüner zu machen.

Gärtnern statt Hamstern

Die Ereignisse des Jahres haben auch viele Menschen dazu gebracht, über die Versorgung mit Nahrungsmitteln nachzudenken. Das Versorgungsnetz hat sich zwar als krisenresistent erwiesen. Trotzdem wurde deutlich, dass es nicht schaden kann, Zugang zu frischen Lebensmitteln aus eigenem Anbau zu haben. Und natürlich gibt es noch einen Grund, warum sich die Corona-Krise auf das Verhältnis junger Menschen zum Gärtnern ausgewirkt hat. Denn wer sein Haus nicht verlassen kann, könnte sich keine bessere Beschäftigung wünschen. Immer nur vor dem Bildschirm zu sitzen wird eben auch dem eingefleischtesten Digital Native irgendwann langweilig.

Die Studentenbude – das Survival Camp der Pflanzen.

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